Citi U.K. CEO Tiina Lee betonte während eines Interviews mit CNBC den robusten Zustand der M&A-Aktivitäten im Vereinigten Königreich und stellte fest, dass große Unternehmen aktiv ihre Portfolios optimieren, um sich auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren.
Sie nannte spezifische Transaktionen, wie den Erwerb von Unilevers Lebensmittelgeschäft durch McCormick und den Verkauf von Diageos indischer Cricketmannschaft als Beweis für diesen Trend.
Lee wies darauf hin, dass es in diesem Jahr 28 ausländische Investitionsgeschäfte im Vereinigten Königreich gegeben hat, was auf ein starkes Interesse an britischen Unternehmen mit soliden Cashflows und internationaler Reichweite hinweist. Darüber hinaus streben britische Unternehmen auch Übernahmen im Ausland an, wie das Beispiel des Kaufs von MW Components durch Rosebank zeigt.
Dieser Anstieg der M&A-Aktivitäten steht im Gegensatz zu einem ruhigeren Markt für Börsengänge (IPO) und positioniert M&A als den Haupttreiber der Dynamik auf den britischen Kapitalmärkten.
Lee führte diese Dynamik auf die Bewertungsdifferenz zwischen britischen und amerikanischen Unternehmen zurück, was etablierte britische Firmen mit widerstandsfähigen Geschäftsmodellen für internationale Käufer besonders attraktiv macht.