Während einer kürzlichen Gerichtsverhandlung deutete Richter Todd Edelman an, dass er schnell über die Anklage gegen David Hearn entscheiden würde, der beschuldigt wird, den Lincoln Memorial Reflecting Pool vandalisiert zu haben.
Die Staatsanwälte gaben zu, dass sie nicht über ausreichende Beweise verfügen, um den Fall aufrechtzuerhalten, und beantragten eine Abweisung ohne Vorurteil, was zukünftige Anklagen ermöglichen würde, falls neue Beweise auftauchen.
Hearns Anwalt, Steve Levin, plädierte für eine Abweisung mit Vorurteil, um Hearn davor zu schützen, erneut wegen dessen zu Unrecht beschuldigten Anklagen angeklagt zu werden. Der Fall hat erhebliches öffentliches Interesse geweckt, insbesondere aufgrund von Präsident Trumps Kritik an der Handhabung der Situation durch den US-Staatsanwalt.
Trump hat die Bedeutung der Renovierung des Reflecting Pools betont und sie als ein zentrales Projekt während seiner Präsidentschaft dargestellt. Die Nachfrage des Richters nach der Schnelligkeit der Anklage und dem Fehlen wirtschaftlicher Auswirkungen von Hearns Handlungen deutet auf eine kritische Prüfung der Motive der Staatsanwaltschaft hin.
Das Ergebnis dieses Falls könnte Auswirkungen darauf haben, wie ähnliche Fälle in Zukunft, insbesondere in politisch aufgeladenen Umfeldern, verfolgt werden.