Analysten von JPMorgan erhöhen das S&P 500-Ziel auf 8.000 und verweisen auf starke Unternehmensgewinne und KI-Investitionen

Dubravko Lakos-Bujas, der globale Leiter der Marktstrategie von JPMorgan, gab bekannt, dass das Jahresendziel für den S&P 500 von 7.800 auf 8.000 angehoben wurde, was einen prognostizierten Gewinn von 3% gegenüber dem jüngsten Schlusskurs des Index von 7.757,64 bedeutet.

Diese Anpassung erfolgt nach einer robusten Gewinnsaison im zweiten Quartal, in der 78% der 87% der S&P 500-Unternehmen, die berichtet haben, die Erwartungen der Analysten übertroffen haben, mit einer durchschnittlichen Gewinnüberraschung von etwa 11%.

Die Bank stellte fest, dass die Bedenken hinsichtlich der Rendite von Investitionen in künstliche Intelligenz (KI) wahrscheinlich abnehmen werden, da große Unternehmen wie Alphabet, Amazon und Microsoft beginnen, Gewinne aus ihren KI-Initiativen zu melden.

Lakos-Bujas hob hervor, dass der freie Cashflow für viele Hyperscaler bis zum Geschäftsjahr 2027 negativ bleiben könnte, aber die steigende Nachfrage und die Auftragslage darauf hindeuten, dass das Umsatzwachstum beschleunigen könnte, was die Sorgen über Kapitalrenditen mildert.

Darüber hinaus überarbeitete er seine Gewinnschätzungen für den S&P 500 auf 365 USD für 2026 und 420 USD für 2027, mit einer prognostizierten jährlichen Wachstumsrate von 35% bzw. 15%. Trotz dieser optimistischen Prognosen hielt er ein zukünftiges Gewinnmultiple von etwa 20x aufgrund potenziell höherer Zinssätze und anhaltender geopolitischer Unsicherheiten aufrecht.

Auch andere Unternehmen, darunter CFRA und UBS, haben kürzlich ihre S&P 500-Ziele angehoben, wobei CFRA nun bei 8.050 und UBS bei 8.100 liegt, was JPMorgan unter den optimistischsten auf der Wall Street positioniert.

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