In einem kürzlichen Interview bei CNBC's 'Closing Bell' äußerte Jeffrey Gundlach Bedenken hinsichtlich des Ansatzes der Federal Reserve zur Inflation, insbesondere nachdem die Fed beschlossen hatte, die Zinssätze unverändert bei 3,5% bis 3,75% zu belassen.
Er stellte fest, dass drei Mitglieder der Fed widersprochen hatten und eine Zinserhöhung befürworteten, was interne Spaltungen in der Politik verdeutlicht. Gundlach wies darauf hin, dass die gemischten Reaktionen im Treasury-Markt nach der Ankündigung der Fed auf ein mangelndes Vertrauen der Investoren in die Fähigkeit der Fed hinweisen, ihr Inflationsziel zu erreichen.
Die Rendite der zweijährigen Staatsanleihen fiel um 3 Basispunkte auf 4,244%, was die Erwartungen an kurzfristige Zinssätze anzeigt, während die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihen um über 7 Basispunkte auf 4,681% stieg und die Rendite der 30-jährigen Anleihen auf 5,213% anstieg, dem höchsten Stand seit 2007.
Diese Divergenz spiegelt Bedenken hinsichtlich der langfristigen Inflation und der Haushaltsdefizite wider. Fed-Vorsitzender Kevin Warsh bekräftigte das Engagement der Fed, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um das Inflationsziel von 2% zu erreichen, und betonte die Bedeutung der Beobachtung der Marktreaktionen auf ihre Entscheidungen.