Rückgang der internationalen Studierendenanmeldungen in den USA aufgrund strengerer Visapolitik, prognostizierte wirtschaftliche Auswirkungen von 3,4 Milliarden Dollar

08/21/2026, 07:37 AM business review

Aktuelle Daten zeigen einen Rückgang von 17 % bei neuen internationalen Studierenden, die sich für das Herbstsemester 2025 an US-Colleges einschreiben, wobei weitere Rückgänge prognostiziert werden.

Die Common App berichtete von einem Rückgang von 10 % bei internationalen Bewerbern für das akademische Jahr 2026-27, was den steilsten Rückgang seit Aufzeichnung darstellt, insbesondere aus Asien und Afrika.

Dieser Trend wird durch neue Visaregelungen verschärft, die Aufenthalte auf vier Jahre beschränken, was Colleges, die stark auf Studiengebühren von ausländischen Studierenden angewiesen sind, finanziell gefährden könnte.

Fitch Ratings wies darauf hin, dass anhaltende Rückgänge bei internationalen Einschreibungen zu erheblichen Einnahmeverlusten führen könnten, insbesondere für Institutionen mit umfangreichen Graduierten- und STEM-Programmen.

Während Eliteuniversitäten wie Harvard und Stanford möglicherweise nicht betroffen sind, da sie über tiefe Bewerberpools verfügen, sind mittelmäßige Colleges und regionale öffentliche Universitäten stärker gefährdet, da sie Schwierigkeiten haben, vollzahlende internationale Studierende zu gewinnen.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind erheblich, mit einem prognostizierten Verlust von 3,4 Milliarden Dollar für lokale Volkswirtschaften und bis zu 40.000 Arbeitsplätzen in den USA, die potenziell auf dem Spiel stehen, so NAFSA: Association of International Educators.

Diese Situation unterstreicht die kritische Verbindung zwischen der US-Einwanderungspolitik und der Attraktivität der amerikanischen Hochschulbildung für internationale Studierende.

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