Houthi-Rebellen erobern wichtige jemenitische Hafenstadt Mokha und erhöhen Spannungen in der Rotmeerregion

09/11/2026, 01:36 AM politics research energy

Die vom Iran unterstützte Houthi-Miliz hat die Kontrolle über Mokha, eine wichtige Hafenstadt an der Rotküste des Jemen, übernommen, was einen erheblichen Rückschlag für Saudi-Arabien und seine verbündeten jemenitischen Streitkräfte darstellt.

Diese Entwicklung ist entscheidend, da sie den Einfluss Irans im laufenden Konflikt mit den USA stärkt und Bedenken hinsichtlich der Sicherheit lebenswichtiger Öltransportwege, insbesondere der Straße von Bab el-Mandeb und der Straße von Hormuz, aufwirft.

Der Vormarsch der Houthis könnte zu erhöhten Bedrohungen für die Schifffahrt im Roten Meer führen, die bereits aufgrund des anhaltenden Konflikts unter Druck steht.

Analysten, darunter Hamish Kinnear von Verisk Maplecroft, beschreiben die Eroberung als 'schweren Schlag' für Saudi-Arabien und deuten darauf hin, dass die Houthis ihre Kontrolle über die Straße von Bab el-Mandeb, einen kritischen Engpass für den globalen Ölhandel, verstärken könnten.

Mit dem Anstieg der Spannungen wird erwartet, dass die Ölpreise steigen, wobei die Brent-Rohöl-Futures bei etwa 105,37 $ pro Barrel und West Texas Intermediate bei 100,76 $ gehandelt werden. ING-Strategen heben hervor, dass, obwohl der Ölfluss durch die Straße von Hormuz weiterhin besteht, er unter dem Niveau vor dem Krieg bleibt, was auf eine fragile Versorgungssituation hinweist.

Der anhaltende Konflikt und die neue Position der Houthis könnten die Region weiter destabilisieren und die globalen Ölpreise sowie die Handelsdynamik beeinflussen.

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