Während eines Auftritts in der 'Squawk Box' von CNBC äußerte Handelsminister Howard Lutnick scharfe Kritik an den kanadischen Verhandlungsführern und behauptete, sie hätten zu einem kritischen Zeitpunkt in den Handelsgesprächen unzumutbare Forderungen aufgestellt.
Er erwähnte speziell, dass die Anfrage bezüglich mittelgroßer und schwerer Lastwagen ein Wendepunkt war, der zum Scheitern der Verhandlungen beitrug. Lutnick berichtete von einem Gespräch mit einem kanadischen Minister, der andeutete, dass politische Motive hinter dem Scheitern einer Einigung standen.
Während er einräumte, dass die USA möglicherweise ebenfalls kurzfristige Anfragen gestellt hatten, lag der Schwerpunkt auf Kanadas Rolle bei der Entgleisung des Abkommens.
Diese Situation ist bedeutend, da sie Bedenken hinsichtlich der Stabilität der Handelsbeziehungen zwischen den USA und Kanada aufwirft, insbesondere angesichts der drohenden Gefahr eines 50%igen Zolls auf kanadische Waren, was weitreichende Auswirkungen auf beide Volkswirtschaften haben könnte.