Eine rekordverdächtige Hitzewelle hat einen großen Stromausfall verursacht, der etwa 68.000 Haushalte im Westen Frankreichs betrifft, insbesondere in der Stadt Ergué-Gabéric, aufgrund eines Vorfalls mit einem Transformator. Der Ausfall begann am Dienstagabend und wird voraussichtlich nicht vor Ende Mittwoch vollständig behoben sein.
Das französische Versorgungsunternehmen EDF berichtete von einer landesweiten Reduzierung der nuklearen Leistung um 4,1 Gigawatt, da hohe Temperaturen den Zugang zu Kühlwasser behinderten. Diese Hitzewelle hat auch das tägliche Leben in ganz Europa gestört, wobei Frankreich seinen heißesten Tag aller Zeiten erlebte, mit 44,3 Grad Celsius in Pissos.
Die extremen Temperaturen führten zu Schulschließungen im Vereinigten Königreich und ähnlichen Warnungen in Spanien, Italien, Deutschland und der Schweiz.
Der Copernicus-Dienst der Europäischen Union für den Klimawandel weist darauf hin, dass Europa seit den 1980er Jahren doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt erwärmt, was darauf hindeutet, dass solche extremen Wetterereignisse häufiger auftreten könnten, was langfristige Auswirkungen auf die Energieinfrastruktur und die öffentliche Gesundheit haben könnte.