Im Juli verzeichnete der S&P 500 einen leichten Rückgang von 0,1%, während der Nasdaq um 3,2% fiel. Im Gegensatz dazu schnitten Dividendenaktien besser ab, wobei der ProShares S&P 500 Dividend Aristocrats ETF (NOBL) fast 8% zulegte und der Vanguard Dividend Appreciation ETF (VIG) um etwa 1% stieg.
NOBL bietet eine Dividendenrendite von 2,42% und eine Kostenquote von 0,35%, während VIG eine Rendite von 1,54% und eine niedrige Kostenquote von 0,04% hat. Michael Clarfeld von ClearBridge Investments betonte die starke Argumentation für Dividenden im aktuellen Marktumfeld, insbesondere als Absicherung gegen Inflation.
Investoren wird geraten, sich auf hochwertige Dividend Aristocrats zu konzentrieren, die in den letzten 25 Jahren eine Geschichte der Erhöhung der Ausschüttungen haben, anstatt sich ausschließlich auf hochrentierliche Aktien zu konzentrieren, die auf Unternehmensprobleme hindeuten könnten.
Unter den Dividend Aristocrats hat Albemarle, trotz eines Rückgangs von 13% im Juli, laut Analysten ein potenzielles Aufwärtspotenzial von 63%, wobei 58% es als Kauf bewerten. Air Products and Chemicals bietet eine Rendite von 2,5% und hat ein Aufwärtspotenzial von 17%, wobei 56% der Analysten es empfehlen.
Walmart, mit einer niedrigeren Rendite von 0,9%, hat ein signifikantes Aufwärtspotenzial von fast 26% und wird von 67% der Analysten als Kauf eingestuft, trotz eines kürzlich enttäuschenden Ausblicks auf die Gewinne. Insgesamt deutet die Performance von Dividendenaktien darauf hin, dass sie in unsicheren Marktbedingungen eine sicherere Investitionswahl sein könnten.