Die Stürme in Chile, die zum Tod von 13 Menschen geführt haben und große Bergbaubetriebe betroffen sind, könnten den Kupfermarkt erheblich beeinflussen. Chile produziert über 20 % des weltweiten Kupfers, und Unterbrechungen in Minen, die von Unternehmen wie Antofagasta und Lundin Mining betrieben werden, könnten zu einer angespannten Versorgungssituation führen.
Obwohl die unmittelbaren Auswirkungen der Stürme als vorübergehend beschrieben werden, warnen Analysten, dass längere Ausfälle die Kupferpreise weiter in die Höhe treiben könnten, die bereits einen Rekordwert von 6,70 $ pro Pfund erreicht haben.
Ewa Manthey von ING stellte fest, dass die Stürme bestehende Versorgungsherausforderungen verdeutlichen, während Natalie Scott-Gray von StoneX darauf hinwies, dass die Kupferproduktion Chiles in diesem Jahr um 2 % herabgestuft wurde. Die Kombination aus wetterbedingten Unterbrechungen, Tarifunsicherheiten und reduzierter Schrottverfügbarkeit in China schafft ein prekäre Versorgungsumfeld.
Bei Kupferpreisen von derzeit etwa 13.750 $ pro Tonne gibt es Spekulationen, dass die Preise neue Höchststände erreichen könnten, insbesondere da die Bestände unter den Fünfjahresdurchschnittswerten liegen und die Nachfrage weiterhin steigt.
Die Situation unterstreicht die entscheidende Rolle des chilenischen Kupfers auf den globalen Märkten und das Potenzial für weitere Preiserhöhungen, wenn die Versorgungsprobleme anhalten.