Heute ist ein bedeutender Gewinnberichtstag in Europa, da große Banken robuste Ergebnisse melden. UBS gab einen Gewinn vor Steuern von 3,6 Milliarden US-Dollar für das zweite Quartal bekannt, angetrieben durch starke Kundenaktivitäten und ein Aktienrückkaufprogramm im Wert von 3 Milliarden US-Dollar.
Die Deutsche Bank übertraf die Erwartungen mit einem Rekordgewinn von 1,9 Milliarden Euro (2,2 Milliarden US-Dollar) und führte ihren Erfolg auf das Wachstum in nahezu allen Geschäftsbereichen zurück.
Auch Standard Chartered berichtete von einem Anstieg des Gewinns vor Steuern um 9 % auf 4,8 Milliarden US-Dollar, begleitet von einem neuen Aktienrückkaufprogramm im Wert von 1 Milliarde US-Dollar, trotz anfallender Kreditkosten im Zusammenhang mit dem Nahen Osten.
Im Gegensatz dazu blieben die beeindruckenden 557 % des Anstiegs des operativen Gewinns und die verdreifachten Einnahmen von SK Hynix hinter den Erwartungen der Analysten zurück, was zu einem Rückgang der Aktie führte und andere Technologiewerte in Asien negativ beeinflusste.
Darüber hinaus sind die steigenden Rohölpreise nach einem unerwarteten Angriff Irans auf US-Truppen ein Anliegen, das die Spannungen in der Region eskaliert. Der US-Senat schreitet ebenfalls mit Sanktionen gegen Russland voran, die die Ölmärkte weiter beeinflussen könnten.