ASML, ein niederländischer Hersteller von Chip-Ausrüstung, hat seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr auf bis zu 45 Milliarden Euro angehoben, mit einer erwarteten Bruttomarge von 54%, die die vorherigen Schätzungen übertrifft.
Dieser positive Ausblick ist entscheidend für Investoren, da er die starke Position des Unternehmens in der Halbleiterindustrie widerspiegelt, insbesondere im Kontext der wachsenden Nachfrage nach KI-Technologien.
Im Gegensatz dazu erlebte IBM einen dramatischen Rückgang von 25% bei ihrem Aktienkurs, nachdem enttäuschende vorläufige Ergebnisse für das zweite Quartal gemeldet wurden, die auf Schwächen in den Software- und Infrastruktursegmenten zurückzuführen sind.
CEO Arvind Krishna stellte fest, dass Kunden ihre Ausgaben auf Hardware wie Speicherchips verlagern, was auf einen breiteren Trend hindeuten könnte, der KI-bezogene Unternehmen betrifft. Unterdessen verzeichnete SK Hynix aus Südkorea während des asiatischen Handels einen Anstieg seiner Aktien, was zu einer sektorweiten Rallye beitrug.
Einige Analysten, darunter Jvetanovski von Pella Funds, äußern jedoch Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit der aktuellen Begeisterung für KI-gebundene Hardware und deuten darauf hin, dass die Marktvolatilität zu einer erheblichen Korrektur führen könnte.
Darüber hinaus bleiben die Ölpreise aufgrund geopolitischer Spannungen im Zusammenhang mit militärischen Aktionen der USA gegen den Iran hoch, und das BIP-Wachstum Chinas hat sich auf 4,3% verlangsamt, was unter den Erwartungen liegt und Forderungen nach politischen Anpassungen zur Behebung wirtschaftlicher Ungleichgewichte nach sich zieht.