ASML hebt die Umsatzprognose für das Gesamtjahr auf 43-45 Milliarden Euro aufgrund der starken Nachfrage nach KI-Chips an

ASML, der niederländische Hersteller von Halbleiterausrüstung, hat seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr auf 43 bis 45 Milliarden Euro (49 bis 50 Milliarden Dollar) angehoben, zusammen mit einer Erwartung für die Bruttomarge von 54% bis 56%. Diese Anpassung stellt die zweite Erhöhung in diesem Jahr dar, die durch eine erhöhte Produktionskapazität für KI-Chips bei seinen Kunden bedingt ist.

Zuvor hatte ASML mit einem Umsatz zwischen 36 und 40 Milliarden Euro und einer Bruttomarge von 51% bis 53% gerechnet. Die Nachfrage nach ASMLs extrem ultravioletten (EUV) Lithografiemaschinen, die für die Herstellung fortschrittlicher KI-Chips unerlässlich sind, bleibt robust.

Taiwan Semiconductor Manufacturing Co (TSMC), ein wichtiger Kunde, berichtete im Juni von einem signifikanten Umsatzanstieg von 68%, der auf die starke Chipnachfrage und Pläne zur Erweiterung seiner Produktionsanlagen zurückzuführen ist.

Analysten von UBS haben festgestellt, dass die laufenden Investitionen in die Halbleiterfertigung und die von KI getriebene Nachfrage wahrscheinlich die Leistung von ASML in der zweiten Jahreshälfte stärken werden. Trotz dieser positiven Aussichten stehen die Halbleiteraktien jedoch unter Druck, da Investoren Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit der KI-bezogenen Investitionen äußern.

Darüber hinaus sieht sich ASML mit verschärften Exportkontrollen für seine fortschrittlichen Geräte konfrontiert, die sich auf zukünftige Verkäufe auswirken könnten.

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Unternehmen Preis Änderung Änderung % KI
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