Während einer Pressekonferenz kündigte Wang Yi, Chinas oberster Diplomat, an, dass China die Bildung einer globalen Organisation für die Zusammenarbeit im Bereich KI beschleunigt und alle Nationen zur Teilnahme einlädt.
Diese Aussage wurde im Zusammenhang mit der Veröffentlichung eines Weißbuchs zur globalen Governance gemacht, das Handelskriege kritisierte und Unterstützung für Entwicklungsländer zum Ausdruck brachte.
Während die USA ihre Bemühungen verstärken, den ausländischen Zugang zu ihren fortschrittlichen KI-Modellen zu beschränken, diskutierten die G7-Staaten auf einem kürzlichen Gipfel über den Zugang für 'vertrauenswürdige Partner'. Im Gegensatz dazu konzentrieren sich Chinas KI-Initiativen darauf, Technologie zugänglicher zu machen, oft durch das Angebot kostenloser oder kostengünstiger Modelle.
Zhao Haibing, Vizevorsitzender der chinesischen Wirtschaftsbehörde, kritisierte monopolistische Ansätze in der Technologieentwicklung und hob Chinas Engagement für internationale Zusammenarbeit durch Organisationen wie BRICs und die Shanghai Cooperation Organization hervor.
Sowohl die USA als auch China haben ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit bei Sicherheitsmaßnahmen im Bereich KI signalisiert, doch spezifische Details bleiben rar. Dieser anhaltende Wettbewerb in der KI-Governance spiegelt breitere geopolitische Dynamiken wider und könnte zukünftige internationale technologische Kooperationen beeinflussen.