Die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat eine Klage gegen Kentucky eingereicht, nachdem der Bundesstaat rechtliche Schritte gegen die Prognosemarktplattformen Kalshi und Polymarket unternommen hat, die Kentucky als illegale Glücksspielbetriebe betrachtet.
Diese Klage ist besonders bemerkenswert, da Kentucky der erste Staat mit einem republikanischen Generalstaatsanwalt ist, der einer solchen bundesstaatlichen Überprüfung ausgesetzt ist, im Gegensatz zu früheren Klagen, die sich gegen von demokratischen Generalstaatsanwälten geführte Staaten richteten.
Die CFTC, geleitet von Vorsitzendem Michael Selig, argumentiert, dass diese Prognosemarktverträge als Swaps klassifiziert werden sollten und somit unter ihre regulatorische Aufsicht fallen. Insgesamt sind derzeit 20 Staaten in Rechtsstreitigkeiten gegen Prognosemarktplattformen verwickelt, wobei einige Staaten ihr Recht geltend machen, diese Plattformen ähnlich wie Sportwetten zu regulieren.
Kentuckys Generalstaatsanwalt Russell Coleman hat Kalshi und Polymarket kritisiert und angedeutet, dass sie nicht mit den staatlichen Gesetzen übereinstimmen. Dieser anhaltende Konflikt zwischen staatlichen und bundesstaatlichen Behörden könnte erhebliche Auswirkungen auf die Zukunft der Prognosemärkte und deren regulatorisches Umfeld haben.