Steuerfirmen und Buchhalter setzen zunehmend künstliche Intelligenz in ihren Arbeitsabläufen ein, doch Experten warnen, dass die Datenschutzvorschriften der IRS mit diesem technologischen Wandel nicht Schritt gehalten haben.
Die IRS gab im Juni ihre erste Richtlinie zur KI heraus, die von Steuerpraktikern verlangt, die von KI generierte Arbeit zu überprüfen und die Abrechnung anzupassen, um die durch KI gewonnenen Effizienzen widerzuspiegeln. Es bleibt jedoch unklar, ob Steuerberater den Einsatz von generativer KI gegenüber den Kunden offenlegen müssen.
Die aktuellen Gesetze bestimmen, wann Offenlegungen erforderlich sind, aber es bestehen Unklarheiten, insbesondere hinsichtlich der Rolle von KI im Vergleich zu herkömmlicher Steuersoftware. Eine Umfrage des Thomson Reuters Institute ergab, dass 25 % der Steuerfachleute öffentlich zugängliche generative KI-Tools nutzen, während 60 % KI wöchentlich für Steuerforschung einsetzen.
Experten, darunter Henry Grzes von der AICPA, betonen die Notwendigkeit aktualisierter IRS-Richtlinien zu Abschnitt 7216, der den Datenschutz von Steuerzahlern regelt. Sie empfehlen, dass Steuerpraktiker von Kunden unterschriebene Offenlegungen einholen, wenn sie KI zur Erstellung von Steuererklärungen verwenden, um potenzielle rechtliche Konsequenzen zu vermeiden.
Da KI zunehmend verbreitet wird, wird den Verbrauchern geraten, nach den Schutzmaßnahmen zu fragen, die ihre Steuerberater zum Schutz ihrer persönlichen Informationen getroffen haben.