Der Generalstaatsanwalt von Kalifornien, Rob Bonta, erklärt, dass für den Antitrust-Vergleich zwischen Paramount und WBD robuste strukturelle Maßnahmen erforderlich sind

Der Generalstaatsanwalt von Kalifornien, Rob Bonta, sprach in einem Interview mit CNBC über die laufende Antitrust-Klage, die darauf abzielt, die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount zu blockieren.

Bonta betonte, dass die an der Klage beteiligten Bundesstaaten, zu denen neben Kalifornien auch 11 weitere gehören, sich auf spezifische Märkte konzentrieren, in denen sie glauben, dass die Fusion gegen Antitrust-Gesetze verstoßen würde, insbesondere in Bezug auf die Kontrolle über Filme und Basis-Kabelprogramme. Paramount hatte ursprünglich geplant, die Übernahme bis zum 30.

September abzuschließen, hat sie jedoch nun auf spätestens Juni 2027 verschoben, wobei ein Prozess für März angesetzt ist. Bonta äußerte sich offen für Vergleichsgespräche, bestand jedoch darauf, dass jede Lösung die zentralen Vorwürfe der Marktverdrängung ansprechen müsse.

Er wies Argumente über den schrumpfenden Pay-TV-Markt als irrelevant für den Fall zurück und behauptete, dass die Fusion eine 'vermutlich illegale Marktverdrängung' schaffen würde.

Paramount hat die Klage zurückgewiesen und behauptet, sie stelle den Wettbewerb in der Branche falsch dar, und hat Vertrauen in die Verteidigung der Fusion geäußert, sogar angedeutet, dass sie die Angelegenheit gegebenenfalls bis zum Obersten Gerichtshof bringen könnte.

Dieser Rechtsstreit könnte erhebliche Auswirkungen auf die Medienlandschaft haben, da eine Fusion große Studios und Streaming-Plattformen zusammenführen würde, was den Wettbewerb im Unterhaltungssektor potenziell neu gestalten könnte.

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