Mit Stand Mitte 2026 sind die B-Aktien von Berkshire Hathaway um 1,8 % im bisherigen Jahresverlauf gefallen, was erheblich hinter dem S&P 500 zurückbleibt, der um 10,7 % zugelegt hat. Die Performance des S&P, einschließlich Dividenden, ist mit 11,4 % sogar noch stärker, wodurch sich die Lücke auf 13,1 Prozentpunkte vergrößert.
Obwohl Berkshire im Juni eine bemerkenswerte Erholung erlebte und sein Defizit von 17,5 Prozentpunkten auf 12,4 verringerte, hatte das Unternehmen im zweiten Quartal weiterhin mit Herausforderungen zu kämpfen und erzielte nur etwas über 3 % im Vergleich zu dem beeindruckenden Anstieg von 16 % des S&P.
Diese Underperformance spiegelt die Ergebnisse des letzten Jahres wider, als Berkshire dem S&P um 5,5 Prozentpunkte hinterherhinkte, was Fragen zu seiner Anlagestrategie und Marktanpassungsfähigkeit aufwirft. Darüber hinaus wurden Führungskräfte von Berkshire, einschließlich CEO Greg Abel, auf der exklusiven Sun Valley-Konferenz gesehen, was auf ihr Engagement mit Branchenführern hinweist.
Warren Buffetts jüngste Kommentare zu den potenziellen Gefahren von KI unterstreichen seine Bedenken hinsichtlich neuer Technologien und deren Auswirkungen auf finanzielle Betrügereien, was auf einen vorsichtigen Ansatz gegenüber Innovationen hindeutet. Zum 31.
März 2026 beträgt die Marktkapitalisierung von Berkshire etwa 1,06 Billionen USD, mit einer Barreserve von 397,4 Milliarden USD, was einem Anstieg von 6,5 % seit Ende 2025 entspricht. Das Unternehmen hat im ersten Quartal 2026 zudem Aktien im Wert von 234 Millionen USD zurückgekauft, was das Engagement für den Aktionärswert in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld zeigt.