In einem kürzlichen Auftritt bei CNBCs 'Squawk Box' sprach Greg Abel über die Auswirkungen des Erreichens der 10-jährigen Anleiherendite Japans, die ein 30-Jahres-Hoch erreicht hat, und erklärte, dass dies für die großen Handelsunternehmen, an denen Berkshire Hathaway signifikante Anteile hält, handhabbar sei.
Er betonte, dass keines dieser Unternehmen die steigenden Renditen als grundlegende Herausforderung ansieht und stellte fest, dass die Renditen in Japan, obwohl historisch hoch, im Vergleich zu globalen Standards niedrig bleiben. Zum Kontext: Die 10-jährige Anleiherendite Japans liegt gerade über 3 %, während die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen kürzlich 4,8 % überschritt.
Berkshire Hathaway besitzt über 10 % an fünf der größten Handelsunternehmen Japans – Itochu, Marubeni, Mitsubishi, Mitsui und Sumitomo – die in verschiedenen Sektoren von Energie bis Konsumgütern tätig sind. Abels Besuch in Tokio umfasste Gespräche mit diesen Unternehmen, und er äußerte Vertrauen in die Fortsetzung der Investitionen in Yen trotz der hohen Renditen.
Er hob auch die starken Beziehungen hervor, die Berkshire seit den ersten Investitionen vor sechs Jahren zu diesen Unternehmen aufgebaut hat, die erhebliche Renditen gebracht haben. Abels Kommentare deuten auf ein langfristiges Engagement für diese Investitionen und eine optimistische Aussicht auf zukünftige Chancen in Japan und darüber hinaus hin.