Analysten von Morgan Stanley dämpfen die Erwartungen für Chinas humanoiden Roboter-Markt angesichts von PR-Herausforderungen

Die Analysten von Morgan Stanley haben Bedenken geäußert, dass die humanoide Roboterindustrie vor erheblichen Herausforderungen in der Öffentlichkeitsarbeit stehen könnte, die ihr Wachstum behindern könnten.

Zunächst optimistisch hatte die Bank ihre Prognose für die Lieferungen humanoider Roboter in China mehrfach angehoben und prognostiziert nun 50.000 Einheiten für 2026, nach früheren Schätzungen von 28.000 und 14.000.

Die Analysten stellten jedoch fest, dass humanoide Roboter oft als direkte Ersatz für menschliche Arbeitskräfte wahrgenommen werden, anstatt als Werkzeuge, die bei arbeitsintensiven Aufgaben unterstützen können. Diese Wahrnehmung könnte die Fähigkeit der Branche beeinträchtigen, gesellschaftliche Akzeptanz zu gewinnen.

Darüber hinaus könnte das kürzliche US-Verbot von chinesischen Importen humanoider und vierbeiniger Roboter aufgrund von nationalen Sicherheitsbedenken die Forschungs- und Entwicklungskosten in den USA erhöhen, da diese Roboter entscheidend für die Modellforschung sind.

Auch die Stimmung der Investoren ändert sich, da die Nachfrage nach greifbaren Beweisen für Renditen ansteigt, anstatt nur beeindruckende Demonstrationen zu sehen. Trotz dieser Herausforderungen hat Morgan Stanley sein Versandziel für 2026 beibehalten, was auf ein vorsichtiges, aber anhaltendes Interesse an dem Sektor hinweist.

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