'Supersized' El Niño bedroht globale Wirtschaft und Märkte, warnt die UN

09/03/2026, 05:37 AM economy forecast energy agriculture

Die Vereinten Nationen haben gewarnt, dass das aktuelle El Niño-Ereignis sich verstärkt und weltweit zu schweren Wetterstörungen führen könnte, die Volkswirtschaften und Gemeinschaften beeinträchtigen.

Celeste Saulo, Generalsekretärin der Weltorganisation für Meteorologie der UN, hob das Potenzial für vermehrte Überschwemmungen, Dürren und extreme Hitze hervor, die die landwirtschaftlichen Erträge in Regionen wie Asien-Pazifik und Lateinamerika erheblich beeinträchtigen könnten.

Länder wie Guatemala, Honduras und El Salvador erleben bereits unberechenbares Wetter und Ernteverluste, während Indonesien mit verheerenden Waldbränden konfrontiert ist. Die schwächere Monsunzeit in Indien wird voraussichtlich negative Auswirkungen auf wichtige Kulturen wie Reis und Zucker haben. Darüber hinaus leidet die Anchovafischerei in Peru unter diesen extremen Bedingungen.

Auch der Energiesektor könnte unvorhersehbare Auswirkungen erleben, mit möglichen Störungen der Wasserkraft, Wind-, Solarproduktion sowie der Öl- und Gasproduktion. UN-Generalsekretär António Guterres betonte die Dringlichkeit, die Klimarisiken anzugehen, und erklärte, dass sich die Welt in einer 'Gefahrenzone extremer Wetterereignisse' befinde.

Das aktuelle El Niño ist durch Meerestemperaturen gekennzeichnet, die deutlich über dem Durchschnitt liegen, was auf potenziell langanhaltende und schwerwiegende Auswirkungen auf die globalen Märkte und Rohstoffe, einschließlich Mais, Kakao und Kaffee, hinweist.

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