Am Wochenende versammelten sich Tausende von Demonstranten in Tirana, Albanien, und markierten eine der größten Demonstrationen gegen ein vorgeschlagenes Tourismusprojekt im Wert von mehreren Milliarden Euro an der Adriaküste, das mit Jared Kushners Affinity Partners in Verbindung steht.
Die Proteste, die nun ihren 22. aufeinanderfolgenden Tag erreicht haben, zeigen Teilnehmer, die albanische Flaggen und Banner mit der Aufschrift 'Albanien ist nicht zu verkaufen' tragen und den Rücktritt von Premierminister Edil Rama fordern.
Die Demonstrationen haben sich über das spezifische Projekt hinaus ausgeweitet und umfassen weit verbreitete Wut über wahrgenommene Korruption der Regierung und intransparente Immobiliengeschäfte. Die Bewegung wurde als 'Flamingo-Revolution' bezeichnet, da Bedenken hinsichtlich der Umweltauswirkungen auf die lokale Tierwelt, insbesondere auf Flamingos, durch solche Entwicklungen bestehen.
Premierminister Rama hat das Projekt verteidigt und die Proteste eher Kushners Beteiligung als Umweltfragen zugeschrieben. CNBC hat sowohl Affinity Partners als auch die albanische Regierung um Kommentare zur Situation gebeten.