Am Dienstag stiegen die Renditen der US-Staatsanleihen, da geopolitische Spannungen im Nahen Osten die globalen Staatsverschuldungskosten in die Höhe trieben. Die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihe stieg um 3 Basispunkte auf 4,788 %, was den höchsten Stand seit dem 14. Januar 2025 markiert.
Auch die Rendite der 30-jährigen Staatsanleihe erhöhte sich um mehr als 2 Basispunkte auf 5,272 %, während die Rendite der 2-jährigen Staatsanleihe auf 4,362 % kletterte. Diese Bewegungen spiegeln die Reaktionen der Händler auf die jüngsten militärischen Aktionen der USA gegen den Iran und Vorfälle mit Öltankern in der Straße von Hormuz wider, die zu steigenden Ölpreisen beigetragen haben.
Die Futures für West Texas Intermediate überstiegen 87 US-Dollar pro Barrel, und Brent-Rohöl stieg über 92 US-Dollar. Ulrike Hoffmann-Burchardi, Chief Investment Officer von UBS für die Amerikas, bemerkte, dass die anhaltenden Inflationssorgen und die Unsicherheit bezüglich der Politik der Federal Reserve die Renditen der Anleihen unter Druck halten.
Sie deutete an, dass die Renditevolatilität in naher Zukunft voraussichtlich anhalten wird. Investoren beobachten auch genau das Treffen der G20-Finanzminister und die bevorstehenden inländischen Wirtschaftsdaten, einschließlich des ISM Manufacturing PMI und der Nonfarm-Payroll-Zahlen, die die Marktdynamik weiter beeinflussen könnten.