Der Rückgang des Yens, der ihn auf bis zu 161,80 pro Dollar fallen ließ, hat Spekulationen über mögliche Interventionen der japanischen Regierung neu entfacht. Finanzministerin Satsuki Katayama deutete Japans Bereitschaft an, gegen spekulative Handelsaktivitäten auf den Devisenmärkten vorzugehen.
Trotz früherer Interventionen, die über 70 Milliarden Dollar gekostet haben, und einer kürzlichen Zinserhöhung durch die Bank of Japan bleibt der Yen aufgrund struktureller Faktoren wie hoher US-Staatsanleihenrenditen und der wachstumsorientierten Politik der aktuellen Regierung unter Druck.
Während ein schwächerer Yen die Exporte fördern kann, wirft er auch Bedenken hinsichtlich importierter Inflation und sinkender Kaufkraft für japanische Haushalte auf. Analysten schlagen vor, dass die zugrunde liegenden Probleme, die den Wert des Yens beeinflussen, die Wirksamkeit von Interventionen einschränken könnten.