Analysten von UBS äußern Skepsis hinsichtlich der Nachhaltigkeit der Yen-Stärke trotz US-Intervention

Die USA haben Unterstützung für den japanischen Yen bereitgestellt, der um etwa 5 % gestiegen ist und nun bei 157 gegenüber dem Dollar liegt, nachdem er zuvor auf über 163 gefallen war, dem schwächsten Niveau seit 40 Jahren.

Trotz dieses kurzfristigen Gewinns äußern Analysten von UBS, darunter Teck Leng Tan und Dominic Schnider, Zweifel an der Fähigkeit des Yens, seine Stärke zu halten, und verweisen auf die anhaltend negativen realen Zinssätze in Japan sowie die schrittweise Normalisierung der Geldpolitik der Bank von Japan.

Historische Kontexte zeigen, dass frühere Interventionen die Bank von Japan beinhalteten, die Dollar verkaufte, um Yen zu kaufen, doch diesmal deuten Berichte darauf hin, dass das US-Finanzministerium stattdessen Euro verkauft haben könnte, was Fragen zur Wirksamkeit der Intervention aufwirft.

Chris Turner von ING bemerkte, dass die Stabilität des Dollars wahrscheinlich von der Unsicherheit über mögliche Zinserhöhungen der Federal Reserve beeinflusst wird. Analysten von HSBC betonen, dass eine signifikante Änderung der Politik der Bank von Japan notwendig ist, um eine nachhaltige Erholung des Yens zu erreichen.

Darüber hinaus warnt Robin Brooks vom Peterson Institute, dass der unkonventionelle Ansatz, Euro zu verwenden, das Vertrauen in den Yen untergraben könnte, da er Bedenken hinsichtlich der US-Strategie und ihrer Auswirkungen auf die Marktperzeption aufwirft.

Insgesamt deutet die Intervention zwar auf einen vorübergehenden Aufschwung hin, doch die zugrunde liegenden wirtschaftlichen Bedingungen lassen vermuten, dass der Yen Schwierigkeiten haben könnte, seine Gewinne ohne substanzielle politische Änderungen zu halten.

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