US-Handelsbeauftragter Jamieson Greer traf sich mit den Republikanern im Repräsentantenhaus, um die Folgen von Präsident Trumps Handelskrieg mit Kanada zu erörtern, insbesondere die kürzliche Einführung von 50% Zöllen auf verschiedene Waren nach gescheiterten Verhandlungen.
Die Gesetzgeber äußerten Bedenken über die potenziell negativen Auswirkungen auf Unternehmen und Verbraucher, insbesondere in den Bundesstaaten an der Nordgrenze, während sie sich auf die bevorstehenden Zwischenwahlen vorbereiten.
Die Diskussion hob die Dringlichkeit einer Lösung hervor, wobei einige Republikaner vorschlugen, dass Kanada die Initiative ergreifen sollte, um die Situation zu deeskalieren. Trumps Plan, die Zölle auf 300.000 metrische Tonnen importiertes Rindfleisch zu senken, hat ebenfalls Widerstand von Viehzüchtern ausgelöst, die ihn traditionell unterstützt haben.
Die politische Landschaft wird durch die öffentliche Unzufriedenheit mit steigenden Lebenshaltungskosten kompliziert, die die Bemühungen der Republikaner, ihre Mehrheiten im Kongress zu halten, beeinflussen könnte.
Handelsminister Howard Lutnick kritisierte Kanada dafür, die Handelsgespräche zu politisieren, während der kanadische Premierminister Mark Carney der Trump-Administration vorwarf, die Verhandlungen zu untergraben. Die Situation bleibt angespannt, da beide Seiten sich gegenseitig die Schuld für den Zusammenbruch der Gespräche und die anschließenden Vergeltungszölle geben.