Die US-Regierung hat es unterlassen, DeepSeek und CXMT sowie über 100 andere Unternehmen auf ihre Entity List zu setzen, die amerikanischen Firmen den Export von Waren und Technologien an diese Unternehmen ohne Lizenz untersagt.
Diese Entscheidung erfolgt trotz vorheriger Genehmigungen eines interministeriellen Ausschusses und deutet auf einen Fokuswechsel hin, der darauf abzielt, die Handelsbeziehungen zu China zu verwalten, anstatt nationale Sicherheitsmaßnahmen strikt durchzusetzen.
DeepSeek wird beschuldigt, chinesische Militäroperationen zu unterstützen und illegal auf fortschrittliche US-Chips zuzugreifen, während CXMT vom Verteidigungsministerium als Militärunternehmen eingestuft wurde.
Das Fehlen neuer Einträge seit Oktober 2025 markiert die längste Pause seit über einem Jahrzehnt, was bei Analysten Besorgnis über die potenziellen Risiken aufwirft, dass US-Technologie in die Hände von Gegnern gelangt.
Experten wie Philip Luck und Kevin Kurland weisen darauf hin, dass diese Verzögerung die Bemühungen um die nationale Sicherheit der USA untergraben könnte, da viele als Risiken identifizierte Unternehmen nicht gelistet sind und somit weiterhin Tätigkeiten ausüben können, die US-Interessen gefährden könnten.
Die Situation verdeutlicht das komplexe Gleichgewicht, das die USA zwischen nationaler Sicherheit und diplomatischen Beziehungen zu China aufrechterhalten müssen, insbesondere im Kontext eines wettbewerbsintensiven globalen Technologiemarktes.