Präsident Donald Trump setzt sich für die Aufnahme von Zöllen auf den Iran in ein Sanktionsgesetz ein, das sowohl gegen Russland als auch gegen den Iran gerichtet ist und im Kongress parteiübergreifende Unterstützung gefunden hat. Die USA importieren jedoch sehr wenig aus dem Iran, insgesamt nur 1,4 Millionen Dollar im Jahr 2025, hauptsächlich bestehend aus Kunst und Antiquitäten.
Experten, darunter Jonathan Doh von der Villanova School of Business, argumentieren, dass die vorgeschlagenen Zölle weitgehend symbolisch und ineffektiv wären, da bestehende Sanktionen den Handel mit dem Iran bereits erheblich einschränken.
Das Sanktionsgesetz, das nach dem verstorbenen Senator Lindsey Graham benannt ist, hat im Kongress Fortschritte gemacht, wobei eine kürzliche Verfahrensabstimmung von 86 zu 12 auf eine starke parteiübergreifende Unterstützung hinweist.
Trumps Beharren auf der Hinzufügung von Zöllen könnte jedoch die Verabschiedung des Gesetzes komplizieren, da die Demokraten seine Zollpolitik kritisiert haben, die sich nach einem Urteil des Obersten Gerichtshofs zuletzt verschärft hat.
Die Situation verdeutlicht die Spannungen zwischen Trumps Zollstrategie und dem Gesetzgebungsprozess, was potenziell Auswirkungen auf die US-Außenpolitik und Handelsbeziehungen haben könnte.