Ehemaliger Berater der iranischen Zentralbank widerspricht Trumps Behauptung eines bevorstehenden wirtschaftlichen Zusammenbruchs im Iran

08/20/2026, 01:36 AM politics research

Mehrdad Sepahvand, ein ehemaliger Berater der iranischen Zentralbank, reagierte auf die Behauptung von US-Präsident Donald Trump, dass der Iran kurz vor einem wirtschaftlichen Zusammenbruch stehe.

Während er anerkennt, dass sich die iranische Wirtschaft unter Sanktionen verschlechtert, betonte Sepahvand, dass die Lage nicht so schlimm sei, wie dargestellt, und wies darauf hin, dass die Geschäfte weiterhin gut gefüllt sind und das öffentliche Vertrauen in das Bankensystem anhält.

Er warnte jedoch, dass die jüngste Entscheidung der VAE, die Handelsbeziehungen mit dem Iran abzubrechen, die wirtschaftlichen Herausforderungen verschärfen könnte, was möglicherweise zu einer Kontraktion von 5 % in diesem Jahr führen könnte.

Die Maßnahmen der VAE, die durch Sicherheitsbedenken über iranische Raketenaktivitäten ausgelöst wurden, dürften die Inflation erhöhen und den Wechselkurs unter Druck setzen.

Die Trump-Administration setzt weiterhin wirtschaftlichen Druck auf den Iran, um dessen Einnahmequellen abzuschneiden, was Sepahvand zufolge unbeabsichtigt Hardliner innerhalb des iranischen Regimes stärken und die Verhandlungen mit den USA komplizieren könnte. Die Situation bleibt prekär für einkommensschwache Iraner, die mit steigenden Preisen und Arbeitsplatzverlusten konfrontiert sind.

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