Präsident Donald Trump schlug in einem aktuellen Beitrag auf Truth Social vor, die Straße von Hormuz, eine entscheidende Wasserstraße für den globalen Ölhandel, in 'Trump-Straße' umzubenennen. Dieser Vorschlag folgt seinem früheren Erlass, den Ontariosee in 'Lake America' umzubenennen, was Kanada abgelehnt hat.
Trumps Äußerungen erfolgen vor dem Hintergrund anhaltender militärischer Spannungen in der Region, wo die Durchfahrten durch die Straße seit Beginn des Krieges mit dem Iran erheblich zurückgegangen sind.
Trotz der Behauptungen der Trump-Administration, dass die Ölexporte aus der Region nun höher sind als vor dem Krieg, bleiben die tatsächlichen Durchfahrten unter den historischen Durchschnittswerten.
Der US-Energieminister Chris Wright berichtete an einem kürzlichen Montag von einem Rekord von über 17 Millionen Barrel Öl, die die Straße durchquerten, obwohl dies immer noch weit von den 20 Millionen Barrel pro Tag entfernt ist, die vor Beginn des Konflikts durchflossen.
Die Auswirkungen von Trumps Kommentaren könnten die Anlegerstimmung hinsichtlich der Stabilität der Ölversorgung und der geopolitischen Landschaft im Nahen Osten beeinflussen.