Am Mittwoch stieg die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe auf 4,439 %, während die 2-jährige Rendite stabil bei 4,056 % blieb und die Rendite der 30-jährigen Anleihe auf 4,940 % anstieg.
Dieses Treffen ist bedeutend, da es Kevin Warshs erste Leitung des Federal Open Market Committee (FOMC) markiert, und Investoren erwarten, dass die Fed ihre Zielspanne für die Zinssätze von 3,5 % bis 3,75 % beibehält.
Analysten, darunter Michiel Tukker von ING, schlagen vor, dass die Erklärung der Fed möglicherweise einen hawkisheren Ton annehmen könnte, Warsh jedoch subtil eine dovishere Perspektive vermitteln könnte, möglicherweise in Bezug auf das produktivitätssteigernde Wachstum im Zusammenhang mit KI als Begründung für niedrigere zukünftige Zinssätze.
Der Markt passt sich auch an Warshs Kommunikationsstil nach der achtjährigen Amtszeit von Jerome Powell an. Darüber hinaus zeigten die Inflationsdaten aus dem Vereinigten Königreich eine niedrigere als erwartete Rate von 2,8 % im Mai, was zu einem Rückgang der Renditen britischer Staatsanleihen führte, wobei die Rendite der 10-jährigen Anleihe auf 4,756 % fiel.
Diese Kombination aus Bewegungen der US- und UK-Renditen spiegelt breitere Marktsentimente und Erwartungen hinsichtlich der Geldpolitik wider.