Island hat scharf auf einen Social-Media-Beitrag von US-Präsident Donald Trump reagiert, der eine Karte zeigte, auf der Island und andere Länder unter der amerikanischen Flagge dargestellt sind. Der Beitrag, den Trump auf Truth Social teilte, umfasste mehrere Nationen und folgte auf seinen Vorschlag, New Mexico in 'New America' umzubenennen.
Islands Außenministerin Thorgerdur Gunnarsdottir berief den US-Botschafter Billy Long ein, um auszudrücken, dass die Darstellung 'völlig inakzeptabel' sei. Sie betonte Islands Solidarität mit Grönland gegen Trumps wahrgenommene Annexionsthreats und erklärte, dass solche Kommentare kein Scherz seien und grundsätzlich ernst zu nehmen sind.
Dieser Vorfall folgt auf Trumps historisches Interesse an Grönland, einem selbstverwalteten Gebiet Dänemarks, und spiegelt breitere Bedenken unter den nordischen Ländern hinsichtlich der US-Außenpolitik wider.
Darüber hinaus kritisierten auch dänische und mexikanische Beamte den Beitrag, wobei der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen ihn als 'beunruhigend' bezeichnete und die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum die Souveränität Mexikos bekräftigte.
Diese Situation unterstreicht das empfindliche Gleichgewicht der internationalen Beziehungen und das Potenzial für zunehmende Spannungen über nationale Souveränität in der Arktis und darüber hinaus.