Am Donnerstag verzeichneten die US-Aktienindizes einen Anstieg, wobei der Dow Jones Industrial Average rund 300 Punkte zulegte, nachdem er am Vortag um über 600 Punkte gefallen war. Der S&P 500 und der Nasdaq Composite verzeichneten ebenfalls Gewinne von 1% bzw. 1,3%, während die Renditen von Staatsanleihen und die Ölpreise fielen.
Analysten von Citadel Securities und JPMorgan sind jedoch vorsichtig hinsichtlich dieses Anstiegs. Scott Rubner von Citadel bemerkte, dass die Angebots- und Nachfragedynamik zum Monatsende ungünstig ist, was darauf hindeutet, dass die Aktien in den kommenden Wochen weiter fallen könnten.
Historisch gesehen war der September ein schwacher Monat für Aktien, wobei der S&P 500 seit 1950 im Durchschnitt einen Rückgang von 0,7% verzeichnete. Die Handelsabteilung von JPMorgan bleibt vorsichtig und weist darauf hin, dass ein Wechsel zu einer optimistischen Einschätzung niedrigere Öl- und Anleiherenditen erfordern würde.
Sie erwarten potenzielle Aufwärtsbewegungen, wenn Klarheit aus den Kommunikationen der Federal Reserve und geopolitischen Entwicklungen entsteht, erkennen jedoch auch das Risiko weiterer Rückgänge, falls die Unsicherheit anhält.