Laut UBS trugen die Vereinigten Staaten zu fast der Hälfte der 1 Million neuer Millionäre im Jahr 2025 bei, mit durchschnittlich über 1.200 neuen Millionären pro Tag, angetrieben durch einen Anstieg von 18 % im US-Aktienmarkt. Dieser Vermögenszuwachs erhöhte das globale persönliche Vermögen um 10,8 %, den höchsten Wert seit 2017.
Der Bericht weist jedoch auf einen besorgniserregenden Trend hin: Das Medianvermögen pro Erwachsenem in den USA fiel von 2020 bis 2025 um fast 20 %, während das durchschnittliche Vermögen um 10 % stieg, was darauf hindeutet, dass die Vermögensakkumulation zunehmend bei den reichsten Individuen konzentriert ist.
UBS schätzt, dass die globale Millionärsbevölkerung bei 58 Millionen liegt und etwa 250,6 Billionen Dollar an Vermögen kontrolliert. Der Bericht hebt auch die Ungleichheiten unter den Millionären hervor, wobei 'Alltagsmillionäre' seit 2000 einen Anstieg der Vermögenswerte um 170 % verzeichneten, während wohlhabendere Personen einen Anstieg von 343 % erlebten.
Die Anzahl der Milliardäre stieg ebenfalls, was zu einem Anstieg ihres kollektiven Nettovermögens um fast 25 % beitrug. Die Abwertung des US-Dollars hat die globalen Vermögensdynamiken weiter kompliziert, wobei die Wachstumsrate persönlicher Vermögenswerte in den Amerikas bei 8,5 % liegt und hinter den 17,5 % in Europa, dem Nahen Osten und Afrika zurückbleibt.
Der UBS-Ökonom James Mazeau bemerkte, dass die anhaltende geopolitische Situation, wie der Iran-Krieg, die Anlagestrategien von vermögenden Individuen beeinflussen könnte, insbesondere in Bezug auf die Vermögensallokation und Währungsrisiken.