Timken, mit Sitz in North Canton, Ohio, erzielte 2025 einen Umsatz von 4,6 Milliarden US-Dollar, wobei zwei Drittel aus technischen Lagern und ein Drittel aus industrieller Bewegung stammen.
Das Unternehmen zielt auf ein signifikantes Wachstum in den Bereichen Automatisierung und Robotik ab, die laut JPMorgan erwarten, dass die Einnahmen von 100 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 bis 2035 auf 2,5 Billionen US-Dollar steigen werden.
Der neue CEO von Timken, Lucian Boldea, der im September 2025 die Leitung übernahm, setzt einen dreiteiligen Plan namens Elevate to Outperform um, der darauf abzielt, das Portfolio des Unternehmens umzugestalten und das Wachstum zu beschleunigen.
Zu den jüngsten strategischen Maßnahmen gehört der Verkauf des Geschäftsbereichs Belts zur Verbesserung der Margen sowie die Übernahme von Bijur Delimon, einem Unternehmen für automatisierte Schmierung, um die Präsenz in wichtigen Märkten zu stärken.
Das Management von Timken hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt und strebt bis 2028 einen bereinigten Gewinn pro Aktie von etwa 8,50 US-Dollar an, was einem Anstieg von 55 % gegenüber 5,33 US-Dollar im Jahr 2025 entspricht, sowie ein Umsatzwachstum auf 5 bis 5,2 Milliarden US-Dollar.
Trotz eines Anstiegs des Aktienwerts um 30 % in diesem Jahr bleibt das Kurs-Gewinn-Verhältnis von Timken mit etwa 15 attraktiv im Vergleich zum Branchendurchschnitt von 27. Das Unternehmen weist zudem eine starke Dividendenhistorie auf, mit über 100 Jahren vierteljährlicher Zahlungen und 13 aufeinanderfolgenden Jahren mit Erhöhungen, was auf Stabilität trotz seiner Wachstumsinitiativen hindeutet.