Südkoreanische Staatsanwälte klagen vier große Ölraffinerien wegen angeblicher Preisabsprache an

Südkoreanische Staatsanwälte haben HD Hyundai Oilbank, SK Energy, GS Caltex und S-Oil wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsrecht angeklagt, da sie sich abgesprochen haben, um die inländischen Kraftstoffpreise als Reaktion auf den Konflikt zwischen den USA und Iran zu erhöhen.

An der Preisabsprache waren Preismanager von HD Hyundai Oilbank und SK Energy beteiligt, die Preise für Ölverkäufe im Wert von 14,2 Billionen Won (9,2 Milliarden US-Dollar) manipulierten, wobei die gesamte wettbewerbswidrige Auswirkung auf rund 26 Billionen Won geschätzt wird, wenn man GS Caltex und S-Oil einbezieht.

Diese Untersuchung wurde durch einen starken Anstieg der inländischen Ölpreise ausgelöst, und die Staatsanwälte beschrieben die Preisabsprache als systemisches Problem und nicht als isolierten Vorfall. Trotz der rechtlichen Schwierigkeiten verzeichneten die Aktien der betroffenen Unternehmen Gewinne, wobei S-Oil um 6,08 % und GS Holdings um 6,99 % stiegen.

Präsident Lee Jae Myung hat versprochen, Unternehmen für Preisabsprachen zur Verantwortung zu ziehen, was auf eine mögliche Veränderung der regulatorischen Überprüfung innerhalb der Branche hindeutet.

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