Akamai Technologies, ein Anbieter von Cloud-Diensten und Cybersicherheitslösungen, hat einen Anstieg seiner Aktien um bis zu 16,4 % verzeichnet, nachdem die Vereinbarung über 11,6 Milliarden Dollar mit Anthropic, einer Plattform für künstliche Intelligenz, zur Sicherung zusätzlicher Rechenkapazitäten über die nächsten sieben Jahre bekannt gegeben wurde.
Der Aktienkurs stabilisierte sich bei einem Gewinn von etwa 8 %, was die starke Marktbegeisterung widerspiegelt. Dieser Deal konzentriert sich auf zentrale Verarbeitungseinheiten (CPUs), die als besser geeignet für die koordinierten Rechenaufgaben im Zusammenhang mit fortschrittlichen KI-Anwendungen gelten.
Analysten von Oppenheimer schätzen, dass der Deal etwa 77 Megawatt Rechenleistung bereitstellen wird, obwohl Akamai keine spezifischen Leistungsanforderungen bekannt gegeben hat. Um die Anforderungen des Vertrags zu erfüllen, plant Akamai, 5,5 Milliarden Dollar in Investitionsausgaben zu investieren.
Das Unternehmen hat in diesem Jahr bereits 14,6 Milliarden Dollar an Cloud-Verpflichtungen gesichert, wobei Analysten robuste Gewinnmargen prognostizieren und eine EBIT-Marge von etwa 30 % bei voller Umsatzlaufzeit schätzen. Morgan Stanley hat seine Umsatzwachstumsprognosen für Akamai von 12,5 % auf etwa 16 % für 2027 angehoben, basierend auf den erwarteten finanziellen Auswirkungen des Deals.
Piper Sandler betrachtet diese Vereinbarung als einen transformativen Moment für Akamai, der das Profil des Unternehmens von einem 'Value'-Asset zu einem 'Hypergrowth'-Asset verschiebt, mit der Erwartung, dass die Cloud-Infrastruktur-Dienste das Sicherheitsgeschäft bis Ende 2028 übertreffen werden.
Auch andere Analysten, darunter DA Davidson und Evercore ISI, haben Optimismus über das zukünftige Wachstum von Akamai geäußert und das Potenzial für weitere Partnerschaften und Umsatzbeschleunigungen im KI-Sektor hervorgehoben.