Am Dienstag stimmte der Senat mit 50 zu 48 für eine Resolution, die Präsident Trump anweist, die US-Truppen aus den Feindseligkeiten mit dem Iran abzuziehen, was eine bedeutende parteiübergreifende Herausforderung an den Ansatz seiner Regierung darstellt.
Diese Abstimmung erhielt Unterstützung von vier republikanischen Senatoren, was auf eine wachsende Unzufriedenheit innerhalb der Partei hinsichtlich Trumps Umgang mit dem Iran hinweist.
Trotz ihrer symbolischen Natur, da die Resolution nicht zur Genehmigung an den Präsidenten gesendet wird, unterstreicht sie den Wunsch des Kongresses, seine Autorität über militärische und diplomatische Maßnahmen zurückzugewinnen. Die Gesetzgeber drängen zunehmend auf Beschränkungen des militärischen Engagements und fordern Transparenz bezüglich der Verhandlungen der Regierung mit dem Iran.
Der Mehrheitsführer des Senats, John Thune, bemerkte, dass der Kongress möglicherweise schließlich über einen umfassenderen Deal abstimmen könnte, der aus den laufenden Verhandlungen hervorgeht, was das Interesse des Gesetzgebers an einer Mitbestimmung bei zukünftigen Vereinbarungen hervorhebt.
Der Hintergrund dieser Abstimmung umfasst laufende Gespräche zwischen den USA und dem Iran, die kürzlich in der Schweiz stattfanden und darauf abzielen, Konflikte in der Region zu lösen.
Trumps Reaktion auf die Abstimmung war kritisch; er bezeichnete die abweichenden republikanischen Senatoren als 'GRANDSTANDERS' und 'unpatriotisch', was die Spannungen zwischen der Exekutive und dem Kongress in Fragen der Außenpolitik widerspiegelt.