Die Securities and Exchange Commission (SEC) hat eine Klage gegen Institutional Shareholder Services (ISS) eingereicht, um das Unternehmen zu zwingen, Informationen zu seinen Proxy-Empfehlungen und Abstimmungsaktivitäten bereitzustellen.
Diese rechtlichen Schritte folgen auf ISSs unzureichende Compliance mit einer administrativen Vorladung, die von der SEC nach Beginn einer Untersuchung im März ausgestellt wurde. Die Untersuchung der SEC zielt darauf ab, zu bewerten, ob ISS gegen Bundeswertpapiergesetze verstoßen hat, obwohl noch keine Schlussfolgerung zu diesem Thema gezogen wurde.
ISS hat Bedenken hinsichtlich der Rechte aus dem Ersten Verfassungszusatz und möglicher Vergeltungsmaßnahmen gegen seine Kunden aufgrund der Vorladung geäußert. Diese Klage ist Teil einer umfassenderen Initiative der Trump-Administration zur Verbesserung der Aufsicht über Proxy-Berater, die eine entscheidende Rolle bei der Beratung institutioneller Investoren zu Aktionärsabstimmungen spielen.
Die Maßnahmen der SEC könnten zu erhöhten regulatorischen Anforderungen für ISS und seine Wettbewerber wie Glass Lewis führen, die den Markt für Proxy-Beratung dominieren. Der Ausgang dieses Falls könnte die Betriebsabläufe von Proxy-Beratungsunternehmen und deren Einfluss auf die Unternehmensführung erheblich beeinflussen.