Im ersten Halbjahr 2026 erreichten die Lobbyausgaben von Kalshi 990.000 USD, was fast eine Verdopplung des Gesamtbetrags von 2025 darstellt, während das Unternehmen gegen die American Gaming Association antritt, die ihre Lobbyarbeit in diesem Jahr ebenfalls auf 1,39 Millionen USD erhöht hat.
Der Anstieg der Ausgaben spiegelt einen umstrittenen Kampf um die Regulierung von Vorhersagemärkten wider, insbesondere nach Bedenken hinsichtlich Insiderhandels, die mit jüngsten Geschäften vor militärischen Aktionen der USA verbunden sind.
Sowohl Kalshi als auch Polymarket stehen unter der Prüfung von Gesetzgebern, wobei der Fokus darauf liegt, ob ihre Angebote traditionellen Glücksspielangeboten ähneln oder als Finanzprodukte klassifiziert werden sollten.
Trotz des schwierigen politischen Umfelds deuten Analysten darauf hin, dass das Fehlen legislativer Maßnahmen diesen Unternehmen tatsächlich zugutekommen könnte, da sie ohne neue Einschränkungen operieren können.
Kalshis proaktive Vorgehensweise umfasst die Einstellung ehemaliger Regierungsbeamter und die Teilnahme an öffentlichen Diskussionen, während Polymarket aufgrund seiner weniger günstigen Aufnahme während der Kongressbriefings vor Herausforderungen steht. Der Ausgang dieses Lobbykampfes könnte erhebliche Auswirkungen auf die Zukunft der Vorhersagemärkte und deren regulatorisches Umfeld haben.