Die Anpassung der Todesopferzahl im Iran-Krieg durch das Pentagon spiegelt eine wesentliche Änderung in der offiziellen Zählung wider, die nun 14 Todesfälle auflistet, von denen sieben als 'feindlich' eingestuft werden.
Diese Überarbeitung erfolgt, nachdem die Trump-Administration vier Soldaten, die bei jüngsten Vorfällen in Jordanien und im Irak getötet wurden, ausgeschlossen hat, mit der Begründung, dass ihre Todesfälle nach der Erklärung eines Waffenstillstands im April stattfanden.
Der amtierende Pressesprecher des Pentagons, Joel Valdez, führte die Änderung auf 'vorübergehende Datenstörungen' auf der Verlust-Website zurück. Dieser Vorfall hat Kritik von Gesetzgebern auf sich gezogen, darunter der Abgeordnete Adam Smith, der auf einen Mangel an Transparenz hinsichtlich der Verluststatistiken und der Militärstrategie seit dem Zusammenbruch des Waffenstillstands hinwies.
Der Umgang der Administration mit diesen Zahlen hat Fragen zur Verantwortlichkeit aufgeworfen, insbesondere da Präsident Trump zuvor in öffentlichen Äußerungen die höhere Todesopferzahl von 18 angeführt hat.