Paramount Skydance hat zugestimmt, die Übernahme von Warner Bros. Discovery, die ursprünglich bis September 2026 abgeschlossen werden sollte, auf spätestens Juni 2027 zu verschieben. Diese Verzögerung folgt auf eine Klage einer Koalition von Staatsanwälten, angeführt von Kaliforniens Rob Bonta, die die Fusion aus wettbewerbsrechtlichen Gründen anfechten.
Ein Richter hat eine einstweilige Verfügung erlassen, die den Zeitplan weiter kompliziert. Paramount betrachtet diese Verzögerung als 'signifikanten Gewinn' und behauptet, dass sie es ihnen ermöglichen wird, Beweise vorzulegen, die die Vorteile der Fusion für den Wettbewerb und die Verbraucher unterstützen.
Allerdings wird die Verzögerung eine 'tickende Gebühr' von 25 Cent pro Aktie und Quartal verursachen, was potenziell über 1 Milliarde Dollar zu den Gesamtkosten des Deals hinzufügen könnte, wenn sie bis Juni 2027 andauert. Sollte die Fusion vollständig scheitern, müsste Paramount eine Trennungsgebühr von 7 Milliarden Dollar zahlen.
Die Fusion, die mit 110 Milliarden Dollar bewertet wird, zielt darauf ab, zwei große Studios und Streaming-Dienste zu kombinieren, sieht sich jedoch einer Überprüfung durch Staatsbeamte gegenüber, die sich um die Auswirkungen auf den Wettbewerb und die Arbeitsplatzsicherheit in der Filmindustrie sorgen.