Das Pentagon hat Oracle einen erheblichen Vertrag im Wert von nahezu 7 Milliarden Dollar über einen Zeitraum von zehn Jahren zugesprochen, der den Einsatz von Oracle-Software in verschiedenen Militärzweigen und der Nachrichtendienstgemeinschaft umfasst.
Dieser Vertrag wird als großer Erfolg für Oracle angesehen, insbesondere da die Aktie in diesem Jahr aufgrund von Bedenken der Investoren über die Auswirkungen von künstlicher Intelligenz auf traditionelle Softwareunternehmen um 38 % gefallen ist. Nach der Bekanntgabe stieg die Oracle-Aktie im nachbörslichen Handel um etwa 3 %.
Der Vertrag umfasst eine fünfjährige Basisperiode mit sowohl unbefristeten als auch abonnementbasierten Softwarelizenzen sowie Wartungs- und Beratungsdiensten. Kirsten Davies, die Chief Information Officer des Verteidigungsministeriums, hob hervor, dass diese Beschaffungsstrategie voraussichtlich den Steuerzahlern mindestens 441 Millionen Dollar einsparen wird.
Trotz dieser positiven Entwicklung hat Oracle mit erheblichen Schulden aus Investitionen in KI-Datenzentren zu kämpfen und meldete einen Rückgang des vierteljährlichen Softwareumsatzes um 2 %, obwohl der Cloud-Umsatz um 47 % anstieg.
Der Vertrag könnte Oracle helfen, das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen und die Marktposition zu stärken, insbesondere da das Unternehmen weiterhin seine KI-Fähigkeiten ausbaut.