David Hearn, 67, wurde von einer Grand Jury in Washington, D.C., wegen Sachbeschädigung im Zusammenhang mit einem Vorfall am 19. Juni angeklagt, bei dem er angeblich einen zwei Quadratfuß großen Abschnitt der Versiegelung im Lincoln Memorial Reflecting Pool beschädigt hat.
Die US-Staatsanwältin Jeanine Pirro erklärte, dass Hearns Handlungen absichtlich waren und beschrieb ihn als jemanden, der die Folie gewaltsam entfernt habe, während er von Mitarbeitern des National Park Service beobachtet wurde.
Hearn, der behauptet, er habe die Folie lediglich beim Radfahren berührt, sieht sich einer Anklage wegen eines Verbrechens gegenüber, die zu einer maximalen Haftstrafe von 10 Jahren führen könnte.
Dieser Fall ist Teil eines größeren Problems, da Pirro erwähnte, dass ihr Büro derzeit etwa sechs weitere Vandalismusfälle am Reflecting Pool überprüft, was auf einen besorgniserregenden Trend von Schäden an nationalen Wahrzeichen hinweist, die für zukünftige Generationen erhalten werden sollen.