Die Ölpreise stiegen am Donnerstag, wobei die Brent-Rohöl-Futures um 1,01 % auf 88,09 $ pro Barrel und die U.S. West Texas Intermediate-Futures um 1,15 % auf 82,31 $ pro Barrel zulegten.
Dieser Anstieg wird größtenteils den jüngsten tödlichen Angriffen auf Schiffe im Golf von Oman und im Roten Meer sowie einer erheblichen Ölverschmutzung nahe Oman zugeschrieben, die von einem im Juni auf Grund gelaufenen Tanker stammt und schätzungsweise 800.000 Barrel russisches Öl verloren hat. Die Verschmutzung betrifft ein Naturschutzgebiet und hat Umweltbedenken aufgeworfen.
Darüber hinaus berichtete die Internationale Energieagentur (IEA), dass die globale Ölnachfrage in diesem Jahr voraussichtlich stärker zurückgehen wird als zuvor angenommen, was durch die anhaltende Schließung der Straße von Hormuz verschärft wird.
Die IEA stellte fest, dass das Angebot im Juli im Vergleich zum Vorjahr um 6,3 Millionen Barrel pro Tag niedriger war, und die aktuellen geopolitischen Spannungen erschweren weitere Bemühungen zur Stabilisierung des Ölangebots.
Christopher Tahir, ein leitender Marktstratege bei Exness, wies darauf hin, dass die Unsicherheit über die Wiedereröffnung der Straße von Hormuz zu höheren Ölpreisen führen könnte, insbesondere wenn zusätzliche Unterbrechungen auftreten.