Ölpreise fallen aufgrund steigender US-Rohölbestände und Bedenken bezüglich saudischer Pipelines

09/15/2026, 09:36 PM stock_drop energy

Am Mittwoch fielen die Ölpreise, wobei die Brent-Rohöl-Futures für November um 1,02 % auf 107,64 USD pro Barrel sanken, während die US-West-Texas-Intermediate-Futures für Oktober um 1,29 % auf 104,46 USD pro Barrel fielen. Diese Preisbewegung folgte auf einen Bericht, der zeigte, dass die US-Rohölbestände in der Woche bis zum 11.

September um 7,1 Millionen Barrel gestiegen sind, entgegen den Erwartungen der Analysten, die einen Rückgang von etwa 1,6 Millionen Barrel prognostiziert hatten. Der Anstieg der Bestände deutet auf ein potenzielles Überangebot auf dem Markt hin, was den Preisdruck nach unten ausüben könnte.

Darüber hinaus beobachten Händler die Situation im Nahen Osten genau, insbesondere nach einem Angriff des Iran auf die Ost-West-Pipeline Saudi-Arabiens, der Ängste vor Angebotsunterbrechungen geweckt hat.

Der US-Energieminister Chris Wright wies darauf hin, dass die Schließung der Pipeline ein kurzfristiges Problem sein würde, das nur wenige Tage andauern würde, aber Branchenexperten wie Andy Lipow glauben, dass die Reparaturen aufgrund visueller Einschätzungen der Schäden Monate in Anspruch nehmen könnten.

Die finanziellen Auswirkungen des anhaltenden Konflikts in der Region sind erheblich, wobei das Congressional Budget Office schätzt, dass der US-Krieg mit dem Iran bis zum 1. August etwa 38,1 Milliarden USD gekostet hat, mit potenziellen zusätzlichen Kosten von 2 bis 3 Milliarden USD für jeden Monat des anhaltenden Konflikts.

Analysten, darunter Joseph Dahrieh von Tickmill, deuten darauf hin, dass die Rohölpreise weiterhin empfindlich auf die Sicherheitslage im Golf und den Zeitrahmen für die Reparatur der saudischen Infrastruktur reagieren werden, was darauf hindeutet, dass weitere Unterbrechungen den Markt verknappen und zu höheren Preisen führen könnten.

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