Am Freitag schwankten die Ölpreise aufgrund von Nachrichten über ein vorläufiges Abkommen zwischen den USA und Iran, was zu einer bemerkenswerten Erholung der Schifffahrtsaktivitäten durch die Straße von Hormuz führte. Die Brent-Rohöl-Futures für August fielen um 0,45% auf 79,49 USD pro Barrel, während die US-West-Texas-Intermediate-Futures für Juli um 0,31% auf 76,36 USD pro Barrel sanken.
Vizepräsident JD Vance berichtete, dass Tanker mit über 12 Millionen Barrel die Straße ohne Zwischenfälle überquerten, was darauf hindeutet, dass Iran derzeit seine Verpflichtungen einhält.
Darüber hinaus erklärte der OPEC-Generalsekretär Haitham Al Ghais, dass die Organisation in naher Zukunft keinen Anstieg der Ölnachfrage erwartet und die Prognosen der Internationalen Energieagentur über ein bevorstehendes Überangebot zurückwies.
Der Marktanalyst Tiago Lacerda von Axi wies darauf hin, dass die Ölpreise in naher Zukunft voraussichtlich zwischen 75 und 82 USD pro Barrel stabil bleiben werden und bemerkte, dass die Brent-Preise seit ihrem Höchststand während des Konflikts um etwa 36% gefallen sind.
Der Markt bleibt vorsichtig, da große Reedereien ihre Aktivitäten noch nicht vollständig wieder aufgenommen haben und die Versicherungsraten hoch bleiben, was auf Unsicherheit über das Tempo der Normalisierung in den Öllieferketten hinweist.