Vorsitzender Kevin Warsh kündigte die Bildung von fünf Arbeitsgruppen bei der Federal Reserve an, mit einem besonderen Fokus auf künstliche Intelligenz (KI). Die von ihm persönlich ausgewählte KI-Arbeitsgruppe umfasst einflussreiche Mitglieder wie den Risikokapitalgeber Marc Andreessen, den Ökonomen Charles I.
Jones und die CEO von Xbox, Asha Sharma, die alle für das transformative wirtschaftliche Potenzial von KI eintreten. Warsh hat zuvor erklärt, dass Fortschritte in der KI Zinssenkungen rechtfertigen könnten, indem sie ein rapides Wirtschaftswachstum fördern, ohne Inflation auszulösen.
Jones hat die Möglichkeit hervorgehoben, dass KI die Wachstumsraten der US-Wirtschaft über den historischen Durchschnitt von 2 % hinaus beschleunigen könnte, möglicherweise über 5 % pro Jahr.
Während jedoch einige Mitglieder des Federal Open Market Committee (FOMC) die potenziellen Produktivitätsgewinne durch KI anerkennen, bleibt Skepsis hinsichtlich des Zeitpunkts und des Ausmaßes dieser Vorteile.
Darüber hinaus äußerte der Präsident der New Yorker Fed, John Williams, Bedenken hinsichtlich steigender Preise in Sektoren wie Elektrizität und Halbleitern aufgrund der gestiegenen Nachfrage durch KI, was darauf hindeutet, dass inflationsbedingte Druck entstehen könnte, wenn das Angebot nicht Schritt hält.
Das nächste Treffen der Fed ist für Ende Juli geplant, bei dem die Zinssätze voraussichtlich unverändert bleiben, und die Arbeitsgruppen werden voraussichtlich ihre Bewertungen bis zum Jahresende abschließen.