Nestlés CEO, Philipp Navratil, wies darauf hin, dass der US-israelische Konflikt die Verkaufszahlen nicht erheblich beeinträchtigt hat, jedoch zu steigenden Kosten für Energie, Fracht und Rohstoffe beiträgt.
Das Unternehmen, das etwa 2 % bis 3 % seines Umsatzes von 111 Milliarden US-Dollar aus dem Nahen Osten generiert, erhöht proaktiv die Preise und reformuliert Produkte, um mit diesen inflationsbedingten Druckfaktoren umzugehen.
Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen hat ebenfalls Bedenken hinsichtlich einer möglichen Lebensmittelinflation geäußert, wie der FAO-Lebensmittelpreisindex zeigt, der den höchsten Stand seit Januar 2023 erreicht hat.
Neben diesen Anpassungen strafft Nestlé sein Portfolio, indem es sich von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Marken trennt, während es offen für strategische Übernahmen bleibt.
Navratil betonte die Bedeutung einer ordnungsgemäßen Kennzeichnung des Zucker-, Salz- und Fettgehalts in Produkten und plädierte für die Einbeziehung von Lebensmittelherstellern in die Diskussionen über vorgeschlagene Warnhinweise in Indien.