Der kalifornische Demokrat Ro Khanna führt eine Resolution ein, die lokalen Gemeinschaften die Befugnis geben würde, den Bau von Rechenzentren abzulehnen, die aufgrund ihres erheblichen Energie- und Wasserverbrauchs auf zunehmende Opposition stoßen. Diese Initiative kommt, während Wähler Bedenken hinsichtlich möglicher Anstiege der Versorgungsraten im Zusammenhang mit diesen Einrichtungen äußern.
Khannas Vorschlag umfasst spezifische Maßnahmen wie das Verbot, Rechenzentren innerhalb von 2.500 Fuß von sensiblen Bereichen wie Wohnhäusern und Schulen zu bauen, die Gewährleistung eines transparenten Gemeinschaftsprozesses zur Ablehnung von Vorschlägen und die Erlaubnis für Bundesstaaten, Moratorien auf neue Rechenzentren zu verhängen, bis angemessene Schutzmaßnahmen etabliert sind.
Die Resolution betont auch die Notwendigkeit, dass Rechenzentren saubere Energie nutzen und Umweltstandards einhalten.
Dieser gesetzgeberische Versuch spiegelt eine wachsende politische Gegenreaktion gegen Rechenzentren wider, insbesondere im Hinblick auf ihre Rolle bei der Unterstützung der boomenden KI-Industrie, die zwar Investitionen angezogen hat, aber auch die Lebenshaltungskosten vor Ort erhöht hat.
Da bereits mehrere Bundesstaaten Moratorien umsetzen, könnte Khannas Gesetz erheblichen Einfluss auf die zukünftige Entwicklung von Rechenzentren in den USA haben, insbesondere mit Blick auf die bevorstehenden Zwischenwahlen und die sich gegen diese Einrichtungen wendende öffentliche Stimmung.